Zusammengefasste Handlungsempfehlungen

In den nachfolgenden Tabellen werden die Handlungsempfehlungen den jeweiligen Leitfragen zugeordnet und zusammengefasst dargestellt. (*) Die Handlungsempfehlungen beziehen sich auf folgende konzeptionelle Aspekte des Projektes „Gemeinsam sein“:

1: Handlungsempfehlungen für das Basismodul

Leitfragen

Handlungsempfehlungen für das Basismodul

Was sind die spezifischen Bedürfnisse aller beteiligten Akteure?

  • Basisinformationen über den wertschätzenden Umgang mit Menschen mit Demenz geben.
  • Tätigkeitsüberblick geben.
  • Verantwortlichkeiten klären.
  • Nähe und Distanz im Umgang von Menschen mit Demenz thematisieren.

Welche konzeptionellen Prinzipien gibt es für das Basismodul?

  • Spezielle Themen, wie z.B. Wahrnehmen und Beobachten, vertiefen.
  • Bestimmte Themen, wie z.B. Konfliktmanagement, üben.
  • Basismodul für alle Akteure verpflichtend anbieten.
  • Basismodul von organisatorischen Inhalten freihalten.

Was war zufriedenstellend, was war verbesserungs-würdig?

  • Alle Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes nehmen am Basismodul teil.

*Anmerkung: Es wurden zu den einzelnen Leitfragen immer nur die wesentlichen Aspekte herausgegriffen. Die weiteren Handlungsempfehlungen können im Evaluationsbericht unter den jeweiligen Leitfragen nachgeschlagen werden.

2: Handlungsempfehlungen für die Vereinbarungen, Verträge und Protokolle

Leitfrage

Handlungsempfehlungen für die Vereinbarungen, Verträge und Protokolle

Welche Qualitätskriterien werden realisiert?

  • Den Sprachgebrauch für die Akteure vereinheitlichen.
  • Ein standardisiertes Verfahren zur Auswahl des ambulanten Pflegedienstes anbieten.
  • Prozessorientiertes Protokollformular für Fallbesprechungen einführen.
  • Regelmäßig eine gemeinsame Entscheidung über den Wechsel oder die Wiederwahl des ambulanten Pflegedienstes einführen.

Tabelle 3: Handlungsempfehlungen für die Aktionen der ESA

Leitfragen

Handlungsempfehlungen für die Aktionen der ESA

Werden die Bedarfe der Akteure verwirklicht?

  • Protokolle allen Beteiligten zur Verfügung stellen.
  • Regelmäßige Besprechungskultur einführen. 
  • Präsenzkräfte weiter qualifizieren.
  • Auswahl des ambulanten Pflegedienstes nach wirtschaftlichen Kriterien ausrichten.

Was war zufriedenstellend,
was war verbesserungswürdig?

  • Fallbesprechung für jeden Mieter anbieten.
  • Informationen strukturieren, dokumentieren und weiterleiten.
  • Dienstbesprechungen für alle Akteure verpflichtend machen.
  • Ehrenamtliche Tätigkeiten stärker vernetzen.

Tabelle 4: Handlungsempfehlungen für die Planung und Umsetzung der Wohngemeinschaft

Leitfrage

Handlungsempfehlungen für die Planung und Umsetzung der Wohngemeinschaft

Warum haben Sie sich gegen die Wohngemeinschaft entschieden?

  • Wohngemeinschaftskonzept verständlicher darlegen.
  • Finanzierung transparent machen.
  • Mehrere Informationswege zur Aufklärung für potentielle Mieter nutzen.
  • Individuelle Beratungsangebote anbieten.